Ästhetische Eingriffe im Genitalbereich

Startseite Blog Ästhetische Eingriffe im Genitalbereich
...
Ästhetische Eingriffe im Genitalbereich
Ästhetische Eingriffe im Genitalbereich

Bei unseren Patientinnen sind – unter Berücksichtigung der Intimsphäre – Probleme im Zusammenhang mit Deformitäten im Genitalbereich häufig vorhanden, werden jedoch oft nicht offen angesprochen. Wenn diese mit sexuellen Problemen einhergehen, können zusätzlich funktionelle, psychologische und allgemeine gesundheitliche Beschwerden auftreten. Genitale ästhetische Probleme lassen sich grundsätzlich in angeborene und erworbene Formen unterteilen.

Angeborene Veränderungen können mit genitalen Anomalien einhergehen und treten meist mit Beginn der Pubertät in den Vordergrund. Dazu gehören Asymmetrien des äußeren Genitals, Unterschiede in den inneren und äußeren Schamlippen, deren ungewöhnliche Größe sowie Vergrößerungen der Klitoris und des umliegenden Gewebes. Selbstverständlich sollte dabei auch eine Untersuchung der inneren Genitalorgane erfolgen.

Erworbene Veränderungen beginnen häufig nach Geburten mit Beschwerden wie Erschlaffung und Senkung im äußeren und inneren Genitalbereich. In der Menopause beschleunigt sich dieser Prozess zusätzlich, und es kommt zu einer sogenannten Atrophie, also einer Ausdünnung von Haut und Unterhautgewebe.

Als plastische Chirurgen stehen uns in solchen Fällen verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung:

Labioplastik:
Dies ist die Verkleinerung der großen und kleinen Schamlippen (Labia majora und minora) sowie die Korrektur bestehender Asymmetrien. Ziel ist dabei nicht die vollständige Entfernung der inneren Schamlippen, sondern eine funktionelle und ästhetische Anpassung. Diese Strukturen sind wichtig für die natürliche Befeuchtung, weshalb ein unsachgemäßer Eingriff das Sexualleben erheblich beeinträchtigen kann.

Vaginoplastik:
Auch bekannt als Vaginalverengung. Dabei wird ein durch vaginale Geburten oder altersbedingte Veränderungen erschlaffter Vaginalkanal gestrafft und verengt. Aufgrund der Nähe zu wichtigen Strukturen und der Bedeutung für den Geschlechtsverkehr handelt es sich um einen sensiblen Eingriff, der große Sorgfalt erfordert.

Fettinjektionen im Genitalbereich:
Besonders nach der Menopause, wenn es zu Atrophie kommt, können wir durch Eigenfettinjektionen die äußeren Genitalstrukturen wie die großen Schamlippen und den Mons pubis (Schamhügel) wieder aufbauen. Gleichzeitig verbessert sich die Hautqualität und oft auch die sexuelle Funktion. Hierbei wird unter Vollnarkose Fettgewebe aus dem Bauchbereich entnommen, aufbereitet und mit feinen Kanülen in den Genitalbereich injiziert.

Genitale Aufhellung (Bleaching):
Eine verstärkte Pigmentierung im Genitalbereich kann kosmetisch als störend empfunden werden. Diese lässt sich durch Laserbehandlungen, PRP (Plättchenreiches Plasma) und Mesotherapie reduzieren.

Nach genitalästhetischen Eingriffen wird in der Regel eine sexuelle Abstinenz von etwa 6 Wochen empfohlen. In Kombination mit entsprechender Intimhygiene sind die Ergebnisse meist sehr zufriedenstellend, und diese Verfahren bleiben ein wichtiger Bestandteil der plastischen Chirurgie.

Termin- und Kontaktformular
Lass uns diese Reise gemeinsam antreten